
Der Markt für UV-Lampen ist sehr wettbewerbsintensiv – das führt zu einer ernsten Realität: Nicht konforme Geräte können dazu führen, dass Ihre weltweiten Lieferungen in Gefahr geraten – es können Inspektionen, Verzögerungen oder sogar Stopp-Befehle erfolgen. In den Anlagen zur Verklebung von Glas kommt dieses Risiko nicht nur in Form von Tabellen zum Ausdruck, sondern auch in Form von beschädigten Produkten und verspäteten Fertigstellungszeiten. Die CE-Zertifizierung ist keine bloße Formalität – sie stellt eine Art „Designdisziplin“ dar, die sicherstellt, dass der Aushärtungsprozess von der Produktionsstelle bis zum Hafen überwacht werden kann.
Was zählt, ist das, was man messen kann. Unsere UV-Lampen mit Quecksilberdampflichtquellen liefern ein stabiles Spektrum mit einem Maximum bei 365 nm – dies entspricht den Anforderungen der Photoinitiatoren in den Klebstoffen für Strukturglas. Die maximale Strahlungsintensität beträgt 1200 mW/cm², wodurch die Photonen genau dort wirken, wo die chemische Reaktion stattfindet – anstatt als Wärme verschwendet zu werden. Die Leistungsdichte ist so gestaltet, dass sie eine Intensität von 20–30 mJ/cm² über mehrere Sekunden aufrechterhalten kann – dadurch können Sie schnelle Fertigstellungszyklen gewährleisten, ohne dass es zu Überhärtung oder Rissen kommt. Die Geometrie des Reflektors sowie die dichroitischen Beschichtungen sorgen dafür, dass die Spektralreinheit hoch bleibt – außerdem wird die Einheitlichkeit über die gesamte Breite der Verbindung gewährleistet. Die Lebensdauer der Lampen beträgt mehr als 5000 Stunden, wobei der Leistungsausfall weniger als 5 % beträgt.
Genau das macht diese Lampen für die Verklebung von Glas geeignet: Dabei ist eine wiederholbare Vernetzung erforderlich – außerdem müssen die Geräte strengen Qualitätsstandards entsprechen. CE-zertifizierte Systeme bieten dokumentierte Informationen bezüglich der elektrischen Sicherheit, der EMV-Eignung sowie der Leistungsparameter – genau das, was Zollbehörden und Kunden bei Prüfungen verlangen. Der Vorteil ist, dass es weniger Stillstände in der Produktion gibt, die Verbindungsstärke konstant bleibt und die Energieverbrauch gut planbar ist.
Ein praktischer Hinweis: Diese Lampen werden heiß – daher benötigen sie eine präzise Ausrichtung des Reflektors. Sie sollten daher nur in Geräten eingesetzt werden, die der thermischen Belastung sowie den Anforderungen der Anschlüsse entsprechen. Es ist unbedingt notwendig, dass die Brennweite des Reflektors der Geometrie des Klebstoffs entspricht. Eine falsche Ausrichtung führt schnell zu einer geringeren Strahlungsintensität – und damit zu schwachen Verbindungen.