
Die richtige Anwendung von Galliumiodid zur UV-Härtung
Falls Sie schon einmal mit dem frustrierenden Phänomen zu kämpfen hatten, dass die Oberfläche des Druckinks trocken erscheint, während der untere Teil immer noch klebrig ist, dann wissen Sie genau, warum herkömmliche Quecksilberlampen problematisch sein können. Sie können einfach nicht durch dicke Schichten des Inks dringen.
Dabei kommt Galliumiodid (GaI) ins Spiel. Diese Lampen nutzen eine längere Wellenlänge – etwa 330 nm bis 400 nm – was bedeutet, dass die Energie tiefer in das Inks eindringen kann. Das ist wie der Unterschied zwischen einer leichten Brise und einer intensiven Strahlung. Wenn Sie hochdichte Pigmente oder spezielle Beschichtungen verwenden, ist das die richtige Lösung, um diese zum Aushärten zu bringen.
Aber es gibt einen Haken: Man muss auf die Hitze achten. Wenn man die Leistung der Lampe erhöht und dabei keine Kühlung vornimmt, können die Materialien beschädigt werden oder die Lampe geht viel zu schnell kaputt. Es geht also um ein Gleichgewicht.
Anpassung an Ihre Bedürfnisse
Seien wir ehrlich: Die meisten Druckereien verfügen nicht über brandneue, teure Anlagen. Wahrscheinlich haben Sie bereits alte Maschinen oder Spezialtransportsysteme, die seit Jahren im Einsatz sind.
Wir verstehen das. Wir bieten keine „Standardgrößen“ an – schließlich passen diese normalerweise nicht. Wir passen die Länge der Röhre sowie die Position der Elektroden an, damit Sie die Lampe einfach einsetzen können und sofort weiterarbeiten können. Es ist nicht nötig, die Verkabelung zu ändern oder am Ballastsystem herumzufummeln. Wir verwenden außerdem hochreines Quarzglas – damit die Lampe im Laufe der Zeit nicht ihren eigenen Gehäuse zerstört.
Praktische Aspekte
Was Sie wissen müssen: Der Einsatz von Galliumiodid verkürzt zwar die Aushärtungszeit, doch dadurch ändert sich auch die Chemie des Prozesses. Sie können die Lampe nicht einfach austauschen und weiterhin dasselbe Ink verwenden. Die Photoinitiatoren müssen zur Wellenlänge von Galliumiodid passen. Wenn Sie versuchen, Ink zu verwenden, das für Quecksilberlampen konzipiert wurde, erhalten Sie ungleichmäßige Ergebnisse. Es handelt sich dabei um eine einfache Lösung – doch das ist etwas, was die Leute meist vergessen.
Wir halten diese Geräte preiswert, weil wir wissen, dass kleinere Druckereien sich die hohen Preise der großen Konzerne nicht leisten können. Sie erhalten also dieselbe professionelle Leistung – ohne den hohen Preis.
Noch ein Tipp: Reinigen Sie die Reflektoren jede Woche. Ein wenig Staub auf einer Galliumiodillampe kann die Produktionsgeschwindigkeit schneller beeinträchtigen als jeglicher elektrischer Fehler. Halten Sie die Reflektoren sauber – dann funktioniert die Lampe weiterhin einwandfrei.